Hintergrund zur Auslobung eines bundesweiten Technologie-Transfer-Wettbewerbs
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und neue, qualifizierte Arbeitsplätze sind immer stärker von marktwirksamen Innovationen abhängig.
Zielgerichtete Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie sind dabei ein wichtiger Antrieb für wirtschaftliche Entwicklung.
In Deutschland und vielen EU-Ländern gibt es noch deutliche
Potenziale für den Transfer von Forschungswissen aus Hochschulen in kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).
Der Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit ist mit 20.000 Euro dotiert und geht an das Projektteam.
Neben dem mit 20.000 Euro dotierten Technologie-Transferpreis wird es in 2011 bereits zum 2. Mal zusätzlich einen Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst geben.
Diese Auszeichnung soll ein herausragendes Technologie-Transferprojekt mit besonderem Entwicklungspotenzial unter Beteiligung eines sächsischen KMU prämieren.
Die Ausschreibungsunterlagen gelten unverändert.
Ziele des Wettbewerbs wissen.schafft.arbeit:
- Notwendigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt thematisieren
- Effektive Umsetzung erforschten Wissens in anwendbare Innovationen fokussieren
- Erkennen und Diskussion neuer Formen der Zusammenarbeit
- Sensibilisierung von Wissenschaftlern für eine wirtschaftliche Nutzung ihrer Forschung
- Veröffentlichung prägnanter Transfer-Projekte
- Förderung länderübergreifender Transferbemühungen
- Überregionale Beachtung gelungener regionaler Projekte
- Zeitgemäß und zukunftsorientiert - wissen.schafft.arbeit findet die Innovationssieger von morgen
Bewerbung und Wettbewerbskriterien
Aufgerufen zur Beteiligung sind Forscher und Unternehmer (insbes. von KMU) denen in Kooperation
ein nachvollziehbarer, innovativer und effektiver Wissenstransfer in die Wirtschaft gelungen ist.
Ein Kooperationsteam soll dabei aus mindestens einem wissenschaftlichen Akteur mit Sitz in Deutschland
und mindestens einem mittelständisch geprägten Unternehmen (KMU) bestehen. Zur Definition von
KMU orientiert sich dieser Wettbewerb an der aktuellen
[EU-Richtlinie].
Für die Beurteilung der eingereichten Projekte wird eine Jury aus Experten verschiedener Branchen berufen. In Einzel- und Gemeinschaftswertung wird über die Finalisten und den Sieger beraten.
Als besonders gelungene Kooperationen im Sinne des Wettbewerbs werden Projekte bewertet, die einen effektiven Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft leisten, für die KMU sichtbar wirtschaftlich erfolgreich sind und qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.
Die Innovativität und Nachhaltigkeit der Zusammenarbeit soll vornehmlich durch die Beschreibung des Kooperationsprozesses bzw. des speziellen Vorgehens bei der Umsetzung der Transferidee unter Einbindung der Partner herausgestellt werden.
Zeitschiene 2011
Einsendeschluss: 30. September 2011
Info der Finalisten: Ende Oktober
Finale / Preisverleihung: November 2011
Finale:
Finale Jurysitzung - Festlegung des Siegerteams
Verleihung Technologie-Transferpreis - Abendgala
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