Technologie-Transferpreis für den Mittelstand

Der von der Technischen Universität Chemnitz im Jahr 2008 zu ersten Mal ausgelobte, mit € 20.000,– dotierte Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit zeichnet besonders gelungene Projekte zum Technologie- und Wissenstransfer aus. Im Bereich des Technologietransfers dreht sich alles um den Transfer von Forschungsleistungen sowie den Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Nutzung. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen:

  • Arbeit an geförderten Forschungsvorhaben
  • Kooperation der Professuren mit der Wirtschaft
  • Gründung eines neuen Unternehmens
  • Aktive Schutzrechtarbeit

Dabei gilt als erster Anlaufpunkt für Forschungseinrichtungen bzw. Unternehmen die Transferstelle zur Technologieberatung. In dieser Einrichtung werden externe Anfragen an die TU Chemnitz bearbeitet. So werden geeignete Professuren identifiziert um gemeinsam mit geeigneten Partnern eine gute Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Technischen Universität Chemnitz ist die berufsbegleitende Weiterbildung. Dabei handelt es sich um ein Angebot innerhalb des lebenslangen Lernens. Somit leistet der Wissenstransfer einen enormen Beitrag zur Profilbildung der TU Chemnitz. Dank des Zentrums für Wissens- und Technologietransfer ist eine bewährte Struktur zur individuellen Betreuung von Interessenten vorhanden.

In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Transferprozesse deutlich gestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass die Universität über einen ausgezeichneten Wissens- und Technologietransfer die eigene Sichtbarkeit in der Umgebung fördert. Weiters werden durch aktive und erfolgreiche Partnerschaften lukrative Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gebildet. Das Ziel der TU Chemnitz auf diesem Sektor ist es, die Angebote im Technologie- und Wissenstransfer zusammen zu fassen und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Weiters soll das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer zu einer Vergrößerung der Transferangebote sowie deren Nutzung in der Region führen.

 

Technologie-Transferpreis der TU Chemnitz

Junge Frau mit VR BrilleQualifizierte Arbeitskräfte und nachhaltiges Wirtschaftswachstum sind enorm von der marktwirksamen Innovation abhängig. Dabei gilt die perfekte Symbiose zwischen Industrie und Wissenschaft als Garant für die steigende wirtschaftliche Entwicklung. So entstand die Idee des Wettbewerbs aufgrund folgender Aspekte:

  • Bildung von nachhaltigem Wissenstransfer sowie Technologietransfer
  • Präsentation von innovativen Ideen für Wissenstransfer sowie Technologietransfer
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaft

Zur Teilnahme am Technologie-Transferwettbewerb wissen.schafft.arbeit sind vor allem Forscher und Unternehmer aus dem Mittelstand sowie kleinen Unternehmen eingeladen. Demzufolge sind nachhaltige und einzigartige Kooperationen mit Modellwirkung besonders preiswürdig. Jeder, der einen effektiven und neuartigen Wissenstransfer in die Wirtschaft nachweisen kann, ist zum Wettbewerb eingeladen. Dabei soll sich ein Team aus mindestens einem wissenschaftlichen deutschen Mitarbeiter sowie mindestens einem Unternehmen zusammensetzen. In diesem Falle orientiert sich der Technologie-Transferpreis der TU Chemnitz an der derzeitigen EU-Richtlinie, was man unter einem Unternehmen (KMU) versteht.

Die Bewerbung muss sich auf ein konkretes und aktuelles Projekt beziehen. Dieses soll komplett fertig ausgearbeitet und darf nicht älter als 5 Jahre alt sein. Bei der Bewertung des Projektes berücksichtigen die Juroren, wie weit dieses bereits umgesetzt ist.

Weiters ist zu begründen, aus welchem Grund diese Zusammenarbeit ein ausgesprochen erfolgreicher Wissenstransfer und Technologietransfer ist. Dabei ist eine gut verständliche und nachvollziehbare Ausdrucksweise wichtig. Hier ist die Zusammenarbeit des Kooperationsteam, der Prozess der Ausarbeitung und der Effekt des Transferergebnisses aussagekräftiger als die technischen Details. Außerdem wird der Innovationsgrad sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen und der Marktpotenziale des Projekts berücksichtigt.

 

Preis für innovativen Technologietransfer

Skizze auf Papier mit StiftBesonders transparente Wissenstransferprozesse und Technologieprozesse signalisieren eine eindrucksvolle Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen und einem wissenschaftlichen Akteur im Sinne des Technologie-Transferpreis wissen.schafft.arbeit. Weiters weisen gelungene Kooperationen merklich sichtbare Resultate für alle beteiligten KMU`s auf. Aus diesem Grund müssen bei der Beschreibung des Arbeitsprozesses oder der detaillierten Vorgehensweise bei der Umsetzung der ersten Idee zum Transfer bis zum Endergebnis Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit und Einzigartigkeit gezogen werden. Dabei soll auch der Kooperationspartner nachvollziehbar eingebunden werden.

Die verstärkte Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Gestaltung neuer Arten der Zusammenarbeit inklusive der intensiven Beteiligung von KMU in den Technologie- und Wissenstransfer sind wesentliche Faktoren zur ständigen Verbesserung. Darum hat es sich der von der TU Chemnitz und der Deutschen Postbank AG ausgelobten Technologie-Transferpreis zum Ziel gemacht, besonders erfolgreiche Projekte zu diesem Thema zu auszuzeichnen. Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen Kooperationen im Sektor Technik und Technologie.